11.11.2016 / Artikel / / ,

Für Konstanz und Konsenspolitik

Die CVP Stadt Schaffhausen kämpft engagiert für eine konstruktive Politik im Grossen Stadtrat. Parteipräsident Roland Hauser erklärt, warum es eine starke CVP braucht.

Der folgende Beitrag stammt aus einem Artikel von Daniel Jung und wurde am 10. November in den Schaffhauser Nachrichten publiziert.

„Im Grossen Stadtrat hat die CVP aktuell 2 von insgesamt 3rolandhauser_sn6 Sitzen. Die beiden bisherigen Mitglieder, Theresia Derksen und Nathalie Zumstein, führen denn auch die Wahlliste für die Grossstadtratswahl vom 27. November an. Als erster Nicht-Bisheriger folgt Roland Hauser, Präsident der CVP der Stadt Schaffhausen.

Zuletzt musste die Partei einige Niederlagen einstecken: So verlor die CVP bei der Kantonsratswahl vom 25. September einen ihrer drei Sitze. Bei den Schaffhauser Stadtschulratswahlen verpasste Nathalie Zumstein am gleichen Tag knapp ihre Wiederwahl. «Das war desaströs, ein Wochenende zum Vergessen», sagt Roland Hauser. «Immerhin konnten wir in Stein am Rhein mit der Wahl von Thomas Schnarwiler in den Stadtrat auch einen Erfolg verbuchen», sagt Hauser.

Lösungsorientierte Politik

Trotzdem räumt er ein, dass die CVP in Schaffhausen momentan vor grossen Herausforderungen steht. «Wir werden trotzdem weiter eine sach- und lösungsorientierte Politik machen», sagt Hauser. Die Partei könne jetzt nicht plötzlich eine Oppositionsrolle übernehmen. «Die CVP steht für Konstanz und eine Konsenspolitik, die diesen Namen auch verdient.» Mit Standaktionen und persönlichen Gesprächen wird Hauser im Wahlkampf versuchen, die Schaffhauser davon zu überzeugen.

Inhaltlich setzt sich Roland Hauser für die Anliegen des Gewerbes ein. «Das Gewerbe ist der Eckpfeiler unseres Mittelstands», sagt er. Es habe die Stadt Schaffhausen geprägt und sorge weiterhin für viele attraktive Arbeitsplätze. Mit Blick auf die Interessen des Gewerbes müsse die Stadt sehr vorsichtig sein, wenn sie etwa am Parkplatzregime etwas ändere. Hauser selbst war lange Jahre in der Privatwirtschaft tätig, heute arbeitet er als Steuerkatasterführer bei der Gemeinde Thayngen.

Prägend waren in seiner politischen Anfangszeit die Initiative zur Armee-Abschaffung 1989, die er ablehnte, und das Vorbild von Bundesrat Kurt Furgler (CVP) – durch ihn kam Hauser auch zur Mittepartei. Den aktuellen Kurs unter dem neuen Parteipräsidenten Gerhard Pfister trägt Hauser mit. «Mich persönlich freut es, dass Pfister in der Öffentlichkeit stark wahrgenommen wird.»

Anspruchsvolle Grossprojekte

Für den Grossen Stadtrat kandidiert Hauser, weil er nicht nur als Stimmbürger mitentscheiden, sondern als Parlamentarier aktiv mitgestaltenmöchte. Ein zentrales Anliegen sind ihm gesunde finanzielle Strukturen. «Aktuell gibt es in der Stadt viele Grossprojekte – Stadthausgeviert, Tanne, Kammgarn West –, die finanziell sehr anspruchsvoll sind», sagt er. Diese gelte es, kritisch zu begleiten.

Langfristig sieht er in der demografischen Entwicklung wohl die grösste Herausforderung für Schaffhausen. «Wir brauchen auch junge Familien in der Stadt.» Deshalb sei es wichtig, auch in die Infrastruktur zu investieren, wie es nun beim Schulhaus Breite geschehe. Gleichzeitig müssten Über- und Fehlinvestitionen vermieden werden. «Positiv für Familien ist es, dass die Qualität der Schulen in der Stadt bereits heute sehr hoch ist.»

Ein weiterer Trumpf der Stadt sei die hohe Wohn- und Lebensqualität. «Ich schätze speziell die Nähe von Naherholungsgebieten», sagt Hauser, der lieber auf dem Randen spaziert, als im Rhein schwimmt.“


Für weitere Auskünfte:

Roland Hauser, Präsident CVP Stadt Schaffhausen, 076 585 80 95, roland.hauser@cvp-sh.ch