08.11.2016 / Artikel / /

NEIN zur Initiative „Lehrpläne vors Volk“

Die CVP Schaffhausen spricht sich einstimmig gegen die kantonale Initiative Lehrpläne vors Volk aus. Die Initiative ist nichts weiter als der Versuch, bereits gefasste Beschlüsse zur Bildungspolitik wieder rückgängig zu machen.

Die CVP lehnt die Initative insbesondere aus den folgenden Gründen ab:

  • Lehrpläne – umfangreiche mehrere hundert Seiten umfassende Dokumente – sind hochkomplexe Instrumente der Bildungspolitik und damit einer parlamentarischen Abstimmung oder gar einer Volksabstimmung ebensowenig zugänglich wie z.B. der SBB-Fahrplan oder Bauplan eines Jumbo-Jets
  • Ohne es zu sagen, will die Initiative mit untauglichen Mitteln den 2015 durch den Erziehungsrat gefassten Beschluss zur Einführung des Lehrplans 21 rückgängig machen und damit die vom Volk 2006 mit hohem Mehr angenommene Vereinheitlichung im schweizerischen Schulwesen („HarmoS“) zu Fall zu bringen
  • Der Lehrplan 21 wurde in breit abgestütztem Verfahren ausgiebig und unter Einbezug aller interessierten Kreise erarbeitet. Von einer „Hinterzimmer-Politik“, wie von den Initianten suggeriert, kann keine Rede sein.
  • Die Initiative macht Bildung zum Spielball der Politik. Das ist im Interesse unserer Kinder abzulehnen. (cvp/c.z.)

Für weitere Auskünfte:

Simone Stöcklin, Präsidentin CVP Kanton Schaffhausen, 079 464 11 03, simone.stoecklin@cvp-sh.ch

Christophe Zumstein, Vize-Präsident CVP Kanton Schaffhausen, christophe.zumstein@cvp-sh.ch