04.09.2020 / Communiqués / /

Die CVP will im Kantonsrat faktenbasierte Mitte-Politik machen!

Die CVP ist in der Schweiz die starke politische Mitte. Sie steht für positive Werte und Visionen, für Respekt und Achtung, gegenüber dem Mitmenschen, für gesellschaftliche Solidarität.

Wir wollen eine faktenbasierte und realistische Politik, pragmatisch, sachlich und ohne ideologische Scheuklappen.

Die Schweiz hat ihren heutigen Wohlstand durch Mitte-Lösungen erreicht, indem Kompromisse zwischen den Extremen angestrebt wurden. Mittepositionen sind zwar oft kompliziert zu erklären, können nicht in wahltaktisch fetzigen Slogans kommuniziert werden, aber sie bringen uns vorwärts.

Im Kantonsrat wollen wir von der CVP uns einsetzen für eine innovative Wirtschaft, sie ist die notwendige Voraussetzung für die Förderung des Allgemeinwohls und des sozialen Ausgleichs. Konkret heisst das, gute Rahmenbedingungen für selbstständig Erwerbende und KMUs zu schaffen, Start-ups zu unterstützen und die Neuansiedlung von Firmen zu fördern.

Für einen attraktiver Wohn- und Wirtschaftsstandort braucht es nicht nur konkurrenzfähige Steuern, sondern auch ein attraktives Umfeld: Gute Schulen, ein lebendiges Kulturangebot sowie attraktive Naherholungsgebiete.

Wirtschaftspolitik ist immer auch Familienpolitik. Die CVP setzt sich ein für eine familien- und kinderfreundliche Gesellschaft, für Vereinbarkeit von Familie und Beruf.

Bildung ist für die CVP ein sehr wichtiges Thema. Eine direkte Demokratie, wie wir sie in der Schweiz leben, braucht gebildete Bürgerinnen und Bürger, die unterscheiden können zwischen Fakten und Fake-News, Menschen, die in der Lage sind, mündige Urteile zu fällen. Und gerade in Krisenzeiten zeigt sich, wie wichtig eine solide Bildung ist. Wir machen uns stark für eine zeitgemässe Bildung und Weiterbildung auf allen Altersstufen.

So brauchen wir Frühe Förderung, um allen Kindern die Chance auf einen guten Schuleinstieg zu gewähren.

Wir brauchen bezahlbare KiTa- und Krippenplätze und wir brauchen Tagesschulen.

Heutige Schulen brauchen Schulleitungen.

Der Unterricht soll allen Kindern gerecht werden, ob integrativ oder separativ, muss je nach Bedürfnis des Kindes entschieden werden, und als Möglichkeit der Begabten-Förderung unterstützen wir die Schaffung eines Langzeitgymnasiums.

Auch jugendlichen Migranten, so sie nun einmal in unserem Land leben, muss Gelegenheit zu einer Ausbildung geboten werden, denn nur so können sie sich hier integrieren und später auf eigenen Füssen stehen.

Doch was nützt uns eine florierende Wirtschaft, wenn wir dabei unsere Lebensgrundlage, die Umwelt dabei zerstören?
Nicht mit Verboten sondern mit Lenkungsabgaben soll unser Energieverbrauch reduziert werden. Es ist uns natürlich klar, dass Schaffhausen als kleiner Kanton mit nachhaltigem Wirtschaften physisch nur sehr wenig zur Reduktion des weltweiten CO2 – Ausstosses beitragen kann, aber wir können dank guter Bildung, eine Vorreiterrolle übernehmen und dank innovativer Forschung Technologien entwickeln, bei uns erproben und in die Welt exportieren.

Die CVP tritt mit insgesamt 31 Kandidierenden in 5 Wahlkreisen an. Sie hat vor vier Jahren einen Sitz im Kantonsrat verloren – unser realistisches Ziel ist eine Rückeroberung dieses Sitzes, denn es braucht eine Stärkung der Mitte, um ein Gleichgewicht zwischen polarisierender Wirtschafts- und Sozialpolitik, zwischen Stadt und Land, sowie zwischen den Generationen sicher zu stellen.

Schaffhausen, 4. September 2020

CVP Kanton Schaffhausen
Rückfragen:
Nathalie Zumstein, Präsidentin
079 278 4979, nathalie.zumstein@cvp-sh.ch